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«Rassismus in Winterthur – Geschichte und Gegenwart»
Angebot für Schulklassen der Sekundarstufe I und II

Der Treffpunkt ist vor der Tourist Information im Hauptbahnhof Winterthur oder nach Absprache beim Portier auf dem Lagerplatz.

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Auf Initiative des Amts für Stadtentwicklung lancierte der Verein Kehrseite Winterthur im Jahr 2022 im Rahmen der «Aktionstage für Respekt und Vielfalt» erstmals eine Spezialführung mit dem Titel «Rassismus in Winterthur – Geschichte und Gegenwart». Im Jahr 2026 wurde diese Führung zu einem spezifischen Angebot für Schulklassen der Sekundarstufe I und II weiterentwickelt. An verschiedenen Stationen werden unterschiedliche Formen von Rassismus anhand historischer Phänomene aus der Stadt Winterthur beleuchtet. Ziel der Stadtführung ist es, das Bewusstsein für die Thematik zu schärfen, zur Sensibilisierung beizutragen und einen konkreten Beitrag zur Bekämpfung von Rassismus zu leisten.

 

Mit der Buchung erhalten Lehrpersonen zudem Zugang zu ergänzenden Unterrichtsmaterialien, die es ermöglichen, das Thema Rassismus im Unterricht vor- und nachzubereiten sowie über den Rundgang hinaus zu vertiefen. Zum Material gehören insbesondere drei Video-Interviews mit Fachpersonen sowie mit von Rassismus betroffenen Personen aus Winterthur. Die Interviews zeigen auf, wie Rassismus bis heute weiterwirkt, was dies für Betroffene bedeutet und welche Formen des Engagements zur Bekämpfung von Rassismus bestehen.

Bezug zum Lehrplan 21

Die Führung vermittelt und fördert insbesondere folgende vier Kernkompetenzen des Geschichtsunterrichts gemäss Lehrplan 21:

  • RZG 6.2: Die Schülerinnen und Schüler können Kontinuitäten und Umbrüche im 19. Jahrhundert charakterisieren.

  • RZG 6.3: Die Schülerinnen und Schüler können ausgewählte Phänomene der Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts analysieren und deren Relevanz für die Gegenwart erklären.

  • RZG 7.1: Die Schülerinnen und Schüler können sich an ausserschulischen geschichtlichen Bildungsorten orientieren und diese zum Lernen nutzen.

  • RZG 7.3: Die Schülerinnen und Schüler können aus Gesprächen mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen Erkenntnisse über die Vergangenheit gewinnen.
     

Da einzelne Stationen ein Grundverständnis historischer Phänomene wie etwa des Dreieckhandels voraussetzen, empfehlen wir, die Führung erst zu buchen, nachdem der Themenkomplex Kolonialismus und Sklaverei im Unterricht behandelt wurde.

Preis

Die Führungen für Schulklassen werden im «Pay what you can»-Modell angeboten.

Richtpreise sind:

CHF 400.– für 1.5 Stunden

CHF 450.– für 2 Stunden

Die Buchungsanfrage kann hier via Formular getätigt werden. 

Mit der Buchung erhält die Lehrperson ein Passwort, das den Zugang zum geschützten Bereich der Webseite ermöglicht. Dort können die Video-Interviews sowie die dazugehörigen Unterrichtsmaterialien eingesehen und heruntergeladen werden. Die Lehrpersonen verpflichten sich, die Materialien ausschliesslich für den eigenen Unterricht zu verwenden und nicht an Dritte weiterzugeben.

Die Ausarbeitung des Rundgangs wurde durch die Fachstelle für Rassismusbekämpfung sowie das Kultur Komitee Winterthur unterstützt.

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IBAN: CH44 0690 0062 0431 1000 9
Bank: acrevis Bank AG 

Zugunsten von: Kehrseite Winterthur, Weberstrasse 82, 8400 Winterthur

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